Juist, die Zauberinsel.

„Töwerland voraus“ erschallt der Ruf des alten Fährkapitäns wenn Juist in Reichweite ist.
Warum den Töwerland fragen Sie sich vielleicht. Ich wollte doch nach Juist. Keine Angst, Sie sind nicht auf der falschen Fähre. Die Einheimischen nennen ihre Insel Töwerland und nicht Juist. Dies bedeutet „Zauberland“ auf friesisch. Ehrlich gesagt passt der Name Zauberland auch perfekt zu der längsten aller Nordseeinseln.
Der lange weiße Sandstrand und die einmalige Dünenlandschaft sind wahrlich ein zauberhafter Anblick. Auf der Westseite von Juist liegt das berühmte Sandriff. Wenn das Wasser dort bei Ebbe zurückweicht entsteht eine gewaltige Sandwüste. Ein spektakulärer Anblick.
Juist ist eine autofreie Insel und selbst in den Sommermonaten nie überlaufen. Die Fähre kann durch die Tiede nicht so häufig fahren und so wird Juist nicht so stark von Tagestouristen besucht wie die Nachbarinsel Nordeney. In Juist bleibt man also unter sich und kann seinen Urlaub in vollen Zügen genießen.

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Klönschnack: ein sehr wichtiges Wort. Es bedeutet sich unterhalten, sprechen. Im Grunde eine lockere ungezwungene Unterhaltung. Bangbüx: Das Wort ist abgeleitet von „bange sein“ also „sich fürchten“ und „Büx“ ist die Hose. Ein wirklich liebenswertes Wort, welches in etwa so viel bedeutet wie Angsthase oder Hosenscheißer. 🙂 Schnute: Das ist ein Gesicht, bzw. eine „Schnute ziehen“ tut jemand der beleidigt …

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